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Und welches Katzenfutter empfiehlst Du nun?

Nachdem ich mich ausgiebig mit Katzen und ihrer Anatomie auseinander gesetzt hatte, stand fest, da sollte anderes Futter her. Sehr erfolglos waren die Besuche im Fachgeschäft für Haustiere.

Es gab zwar Futter, welches in die richtige Richtung ging, aber auch in diesem war entweder keine Variation an Gemüse, kein Monoprotein, keine Angaben vom Brennwert oder nicht mindestens 90 % Fleisch enthalten. Manchmal fehlten in den Zutaten sogar Mengenangaben.
Vermutlich handelt es sich um Zusatzstoffe, die gesetzlich nicht deklariert werden müssen.

Rohfütterung kommt für mich aus ganz persönlich Gründen nicht in Frage (obwohl ich es als die katzengerechteste Fütterung ansehe), daher stellt ein fertiges, hochwertiges Nassfutter für mich ein Kompromiss da. Online fand ich dann letztendlich auch zum Glück einen Hersteller, der all meinen Ansprüchen und Vorstellungen von gutem Katzenfutter gänzlich entsprach.

➧➧➧ Meine Futter-Empfehlung:

Meine drei Katzendamen erhalten von mir primär das Nassfutter von Lucky Kitty sowie von Mjamjam und Tasty Cat Terrine.
Hochwertig, viel Fleisch, kein Getreide, kein Zucker, nichts, was nicht drin sein sollte.

Das Futter ist preislich zwar auf den ersten Blick teuer, aber mit den Discounter Preisen ist man auch verwöhnt. Der Preis ist also alleine betrachtet völlig gerechtfertigt.
Laut Herstellerinfo von Lucky-Kitty an mich ist der Preis übrigens so hoch, weil das verwendete hochwertige Fleisch im Einkauf extrem teuer ist. 🤷🏻‍♀️
Hochwertiges Nassfutter hält dafür länger, da Katzen davon weniger benötigen, da der Nährstoffgehalt viel höher als in herkömmlichen Fabrikfutter ist.

Und das wichtigste: Meine Katzen mögen alle Sorten die ich füttere sehr! 🖤

[UPDATE April 2020: Lucky-Kitty bietet inzwischen auch tatsächlich Maus als Futtersorte an. Eine natürlichere Fütterung geht vermutlich für Wohnungskatzen nicht mehr. Allerdings sollte Maus nicht täglich und alleinig gefüttert werden.]

Übrigens: Die von mir gefütterten Sorten und Hersteller sind so hochwertig, dass sie auch bestens für nierenkranke Katzen*, für Diabetiker, für Kitten und für Seniorenkatzen geeignet sind.
Spezialfutter ist also nicht zwingend notwendig. Vor allem Kitten können ab ca. der 5-6 Lebenswoche ebenfalls ein hochwertiges Nassfutter bekommen. In der Natur erhalten sie ja auch keine “Spezialmäuse” 😉
Es gilt aber immer: Die genaue Futterdiät sollte jedoch stets individuell betrachtet werden. Hier kann Dir ein Ernährungsberater für Katzen helfen.

* immer in Absprache mit dem Tierarzt! Bei CNI im Stadium III und IV sollte dem Futter, je nach den gemessenen Blutwerten Deiner Katze ggfs. noch Phosphatbinder beigeben werden.

Neben Lucky-Kitty, Mjamjam und Tasty Cat kann ich Dir noch andere Futtermarken und Möglichkeiten nennen.