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Ist BARF die Lösung?

Das sogenannte BARF (Biologisch Artgerechtes Rohes Futter) ist, sofern man sich ausgiebig mit dem Thema beschäftigt hat, eine sehr gute Möglichkeit für gutes Katzenfutter, wenn nicht sogar DIE artgerechteste. Du weißt und entscheidest, was in den Napf kommt. Du kannst das Futter selbst zusammenstellen und kannst genau darauf achten, welche Bestandteile es hat.
Mit dieser Ernährungsart füttert man seinen Katzen primär rohes Fleisch (plus andere Inhaltsstoffe) und versucht die Katze so naturnah wie möglich zu ernähren. Dies ist, wie mit einem hochwertigen, fertigen Nassfutter, eine Alternative zum Beutetier.
Ich kenne jedoch einige Katzen, die rohes Fleisch nicht akzeptieren. Es gilt daher, ausprobieren, was Dir und Deinen Katzen eher liegt.

WICHTIG: Es reicht nicht aus, seiner Katze lediglich ein rohes Stück Fleisch in den Napf zu legen. Nur durch andere Bestandteile wie Fett, Innereien, Ballaststoffe etc. bekommt die Katze wichtige Proteine, Fette, Mineralstoffe, Vitamine uvm. Außerdem ist es notwendig, Taurin hinzuzufügen, da dieses in einem gekauften, trockenen Stück Fleisch weitesgehend nicht mehr enthalten ist. In der frischen Beute ist es unter anderem im Herz enthalten. In der Natur essen Katzen ihre Beute (primär die Maus) frisch und alles was eine Katze braucht, ist in der Maus enthalten. Es gilt also, die Maus so gut es geht nachzubauen.

BARF sollte daher nicht “einfach so” drauf los gefüttert werden, sondern man sollte genau wissen, was man tut. Auch wenn BARF eine relativ einfache Angelegenheit ist, so können ohne Grundwissen schwerschwiegende Fehler passieren, die zu einer Mangelernährung Deiner Katze führen können.
Es gibt im Internet zahlreiche Quellen zum Thema BARF sowie auch viele Experte, die Dir weiterhelfen.
In meiner Ernährungsberatung kann ich Dich gerne schulen.