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Impfen und Entwurmen bei der Katze – das solltest Du beachten

Impfen und Entwurmen bei der Katze

Einmal im Jahr zum Tierarzt. Impfen. Fertig.
Die Routine “Impfen und Entwurmen bei der Katze” ist in vielen Katzenhaushalten Gang und Gäbe. Nach der Impfung gibt der Tierarzt die Wurmkur für Zuhause  auch direkt mit. Hinterfragt oder beraten wird hier selten.

Dies ist nicht nur schade sondern es kann auch gefährlich für Deine Katzen werden. Ich möchte nachfolgend in Kürze darüber informieren, warum Du diese Routine kritisch hinterfragen solltest.

 

Vermeidung von chemischen Belastungen

Ich empfehle auf die Gabe von Wurmkuren, Anti-Flohmitteln, Anti-Zeckenmittel, Impfungen und anderen Antiparasitika zu verzichten, sofern keine dringende Indikation vorhanden ist!
Diese Mittel belasten die Nieren, die Leber und den Darm enorm!
Es sollte der Grundsatz “So viel wie nötig, so wenig wie möglich” gelten.
Warum?

 

 Wurmkuren

Wurmkuren wirken nur sofort, also wenn Würmer vorhanden sind. Sie wirken nicht vorbeugend. Wenn sich die Katze zwei Tage nach der Wurmmittelgabe mit Würmern ansteckt, ist keine Wirkung vorhanden. Eine Wurmkur kann die Katze also nicht vor einem Wurmbefall schützen, sondern nur bereits vorhandene Würmer abtöten. Es wird, vor allem für Freigänger, immer noch empfohlen, alle 3 Monate vorbeugend Wurmmittel zu verabreichen. Sogar Wohnungskatzen sollen regelmäßig entwurmt werden.
Ist das wirklich sinnvoll? Wie hoch ist das Risiko bei reinen Stubentigern sich mit Würmern anzustecken?
Ist es nicht hilfreicher für Miezi’s Gesundheit, alle 3 Monate den Kot untersuchen zu lassen?

Natürlicher Schutz

Eine gute Darmflora ist für Würmer nicht attraktiv. Achte also darauf, dass Deine Katze eine hochwertige, artgerechte Katzennahrung erhält, mache regelmäßige Darmreinigungen und entgifte immer mal wieder Leber und Niere. Dann verirren sich Würmer deutlich seltener in Deine Katze 🙂

 

Impfungen

Auch das Impfen sollte überdacht werden. Das jährliche Impfen beim Tierarzt entspricht in der Regel nicht den Empfehlungen der Impfstoff-Hersteller. Es wird viel zu oft gespritzt. Nach der Erstimpfung, die per Injektion bei zwei verschiedenen Gelegenheiten verabreicht wird, wird traditionell empfohlen, der Katze eine jährliche Auffrischung zu geben. In den letzten Jahren wurde dieses Vorgehen von einer Reihe von ganzheitlichen Tierärzten und Experten für Tiergesundheit in Frage gestellt.
Die Auffrischungsimpfung wurde bisher als notwendig erachtet, um die Immunität der Katze aufrechtzuerhalten. Die meisten Hersteller von Wirkstoffen nehmen jedoch an, dass die ursprüngliche Impfung leicht fünf Jahre oder sogar ein Leben lang anhalten kann. Es gibt keine Studien, die wissenschaftlich beweisen, dass die jährlichen Auffrischungsimpfungen notwendig sind.
Daher ist eine Auffrischungsimpfung jedes Jahr eine neue, unnötige Belastung für das Immunsystem der Katze. Diese Impf-Intervalle sollten kritisch hinterfragt werden.

Durch ein jährliches Impfen entsteht eine Über-Impfung, die Auslöser für diverse Krankheiten wie allergische Reaktionen, Leberschäden, Nierenerkrankungen, Epilepsie, Verhaltensstörungen oder das berüchtigte Impfsarkom (Hauttumor) sein können.

Nicht nur überflüssige Impfungen sollten überdacht werden, sondern auch Kombiprodukte, also Impfungen gegen mehrere Krankheiten. Diese belastet den Körper zusätzlich enorm. Im Gegensatz zu einzelnen Impfstoffen, muss sich der Organismus der Katze bei einer Kombi-Impfung mit verschiedenen Erregern auf einmal auseinander setzen. Das ist für die ein oder andere Katze dann einfach zu viel.

Eine Impfung ist per-se also nicht gesundheitsförderlich, wie man als Katzenhalter eigentlich ja annimmt.

 

Flohmittel

Anti-Flohmittel sollten nur eingesetzt werden, wenn Deine Katze wirklich befallen ist. Denn hier sind extreme Giftstoffe enthalten. Das macht Sinn, denn die Flöhe sollen ja absterben oder die Katze verlassen. Doch diese Giftstoffe sind nicht nur schädlich für die Flöhe sondern auch für die Katze! Daher sollte eine rein vorbeugende Maßnahme sehr kritisch betrachtet werden. Meine Katzen hatten in 12 Jahre nur ein einziges Mal Flöhe – und das obwohl sie Freigänger sind. Mit der richtigen Ernährung und Lebensweise sowie einem allgemeinen sehr guten Gesundheitszustand sind die meisten Katzen auch ohne Flohmittel gegen Flöhe gewappnet.

 

Zeckenmittel

Anti-Zeckenmittel sind ebenfalls pures Gift. Ja Zecken sind lästig, aber ein chemisches Mittel ist normalerweise nicht notwendig, da man Zecken auch ohne den Einsatz solcher in den Griff bekommt. Zudem sind Katzen nahezu immun gegen die meisten Krankheiten die von Zecken übertragen werden. Zum Thema Zecken habe ich hier einen eigenen Beitrag mit alternativen Produktvorschlägen verfasst.

 

Probleme & Nebenwirkungen

Das Impfen und Entwurmen bei der Katze wird nicht ohne Grund immer wieder kritisch betrachtet. Ebenso steht es um Antiparasitika, die häufig vorbeugend verabreicht werden.

Alle diese chemischen Mittel sind enorme Belastungen für den Organismus der Katze. Leider erwähnen Tierärzte mögliche Risiken, Nebenwirkungen und Folgen eher selten.

Die Darmflora wird durch die Gabe von oben genannten Mitteln sehr in Mitleidenschaft gezogen. Nur eine gesunde Darmflora sorgt für ein starkes Immunsystem. Die Organe Niere und Leber müssen ebenfalls hart arbeiten um die Chemiebomben wieder aus dem Körper zu bekommen.

Viele Stoffe in den entsprechenden Mitteln sind schädlich. Bei Impfungen sind es meistens Adjuvantien und Konservierungsstoffe die krank machen können. Bei Spot-on Produkten ist in der Regel Nervengift enthalten. Von Unwohlsein mit Fieber, über allergische Reaktionen bis hin zu Organschäden ist alles möglich. Risiken und Nevenwirkungen sind nicht selten.

Impfschäden sind in verschiedenen wissenschaftlichen Studien erforscht und belegt.

 

Achtung: Kranke Katzen

Besonders bei bereits angeschlagenen Katzen mit aktuellen Erkrankungen oder Erkrankungen in der Vergangenheit hat eine Gesunderhaltung oberste Priorität. Durch die Erkrankungen ist der Organismus von Miezi bereits vorbelastet. Sehr alte Katzen haben oftmals Probleme mit den Nieren. Die Nieren können Schadstoffe dann nicht mehr ausreichend aus dem Körper abtransportieren.
Es treten bei kranken oder alten Katzen sehr häufig Nebenwirkungen durch die Gabe von z.B. Impfungen auf.
Meiner Meinung nach, sollten chemische Mittel sowie Impfungen daher bei kranken und alten Katzen am besten komplett vermieden werden.

 

 

Fazit:

Du möchtest Deine Katze bestmöglich schützen und daher richtest Du Dich nach den Empfehlungen Deines Tierarztes. Doch bitte verlass Dich nicht blind auf Tierärzte oder dem Rat in der Haustierzeitschrift. Sei als fürsorglicher Katzenhalter selbst in der Verantwortung, Deinen Kätzchen die bestmögliche medizinische Vor- und Versorgung zukommen zu lassen. Hinterfrage und stelle Fragen.
Denn: Impfungen, Wurm-, Floh,- und Zeckenmittel sollten nur sinnvoll und mit Bedacht eingesetzt werden.

In Tierheimen machen bestimmte Impfungen und Mittelchen Sinn um alle Katzen zu schützen. Auch bei einem Umzug ins Ausland gilt Impfpflicht.
Doch wenn Du frei entscheiden kannst, überlege ob die Verwendung von z.B. Impfungen oder Wurmkuren wirklich notwendig für Dich und Miezi ist. Gibt es andere Lösungen für eine gute Katzenpflege? Z.B. sind in Katzenpensionen Impfungen verpflichtend – in einer mobilen Katzenbetreuung, im Zuhause Deiner Katze, nicht.

Ist Deine Katze einem erhöhten Risiko ausgesetzt (z.B. Kontakt zu anderen, fremden Katzen)?

Hinterfrage die Zusatzstoffe, Wirkstoffe und die Intervalle der Impfungen. Hierzu reicht ein Blick in den Beipackzettel des Impfstoffes (Findest Du im Internet oder beim Tierarzt). Dort gibt der Hersteller an, in welchen Abständen die bestimmte Impfung vorgenommen werden sollte.

Ich möchte an dieser Stelle auf Nutzen und Risiken von Impfungen und Antiparasitika hinweisen, die Entscheidung liegt selbstverständlich bei Dir 🙂

Wenn Du weitere Fragen dazu hast, stehe ich Dir stehe ich Dir gerne zu Verfügung.

Zum Ende noch vier Lesetipps von mir:

 

Alles Liebe,

Sakura

 

Dieser Blogbeitrag dient rein zur Information und ersetzt keinen Tierarzt!

 

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Quellen:

Impfnebenwirkungen bei Katze und Hund 2016 und 2017

Tierheilpraxis Susanne Traubach

Hounds And People

Wissenschaftler stufen Glyphosat als krebserregend ein

Floh- & Zecken-Schutzmittel für Hunde: Wie schädlich sind die Nervengifte darin?

Tierärztliches Institut für angewandte Kleintiermedizin

American Veterinary Medical Foundation (AVMF) 

Uniquely Cats® Veterinary Centerhttps – Minimizing Feline Vaccination Risks

Tollwut in Deutschland 2020 

 

 

Veröffentlicht in Allgemein

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