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Zeckenschutz für Katzen: Natürliche Tipps

Zeckenschutz ohne Chemie – meine Empfehlung für einen natürlichen Zeckenschutz für Katzen

Zeckenschutz für Katzen gesucht? Als Mama von drei Katzendamen, die es lieben draußen ihren Freigang zu genießen, brauchte auch ich eine Lösung für die vielen Zecken, die wie Vampire an den armen Miezen klebten.
Die blutsaugende Parasiten belasten nicht nur die armen Katzen, sondern sind auch als Krankheitsüberträger bekannt.

Zwar erkranken Katzen selten an Krankheiten wie z.B. Borreliose oder FSME, die durch Zecken übertragen werden, aber manche Freigängermiezen reagieren allergisch auf den Zeckenbiss und kratzen sich blutig. Zudem sollte man bei vorerkrankten Katzen, Senioren und Kitten einen Blutmangel nicht unterschätzen.

Chemische Produkte wie Spot-on Präperate und Tabletten kommen für mich nicht in Frage.
In solchen Mitteln ist Nervengift¹ enthalten.
Ja, richtig gelesen!
Die üblich erhältlichen Zeckenpräparate enthalten Pestizide wie Organophosphate, Carbamate und Permethrin. Diese Pestizide wurden im März 2015 von der World Health Organization als krebserregend eingestuft². Dennoch sind sie weiterhin problemlos kaufbar.

Bei der Gabe von solchen Zeckenmittel sterben die angedockten Zecken durch das vergiftete (!) Blut deiner Katze. Ich wollte meine Katzen mit natürlichen Mitteln gegen Parasiten schützen, ihnen also helfen und sie nicht krank machen.
Leider habe ich in meinem Beruf tatsächlich schon mitbekommen, dass solchen Zecken-Chemiebomben Katzen schwer krank machen können. Von Nervengift ist also unbedingt abzuraten.

Einen natürlichen Schutz muss es doch geben, dachte ich mir. Und die Recherche zu dem Thema begann…

Zecken sind bei uns in Deutschland besonders in den Monaten April bis Oktober aktiv, aber auch in den Wintermonaten ruhen sie nicht. Freigänger-Katzen und Hunde leiden besonders unter den fiesen Parasiten.

Welcher natürliche Zeckenschutz für Katzen tatsächlich hilft und von welchem Du lieber Abstand hältst, erfährst Du hier.

 

Zeckenmittel im Überblick

Für Katzen geeignete Mittel gegen Zecken

Kokosöl: Gehört zur Basis-Austattung in der Küche. Ich habe meinen Katzen über Monate täglich Bio-Kokosöl zum abschlecken auf einem TL angeboten und sie fanden den Geschmack auch anscheinend wirklich super. Zecken hatten wir trotzdem.
Die Wirkung ist für mich also unbestätigt. Es heißt, dass die Laurinsäure im Kokosöl Zecken abschreckt. Kalt gepresstes Kokosöl soll zudem auch gegen Würmer helfen und gleichzeitig einen positiven Effekt auf die Darmflora haben. Du kannst Bio-Kokosöl also ruhig in den Futter-/Leckerchenplan einbauen, denn schaden kann es Deinen Miezen nicht. Erwarte aber keinen 100%tigen Schutz gegen Parasiten.
Hinweis: Die Katze nicht mit dem Kokosöl einreiben! Viele Katzen mögen den Geruch und den Fettfilm im Fell nicht. Es kann zu Verhaltensproblemen kommen!

Bierhefe: Meine Katzen lieben Bierhefe! Bierhefe enthält viele wertvolle Nährstoffe und Vitamine. Jeden Tag oder regelmäßig davon zu essen ist also gesund. Zudem soll der Geruch das Hautmilieu verändern, was Zecken unattraktiv finden. Die Wirksamkeit ist nicht geklärt. Du kannst Bierhefe aber trotzdem als Leckercken oder Nahrungsergänzung geben. Eventuell hast Du als Nebeneffekt einen, wenn auch nicht 100%tigen, Schutz gegen Zecken.

ZECKI: Ein energetisches Spray mit einem irgendwie niedlichen Namen aus der Naturheilkunde. Auf der Basis von Blütenessenzen soll es Zecken vom Körper fernhalten und das Festbeißen der Parasiten verhindern. ZECKI* kann direkt oral verabreicht werden, da es geschmacksneutral ist.
Jedes Jahr wird das ZECKI an das aktuelle Zeckenvorkommen angepasst um eine Resistenz zu verhinden, da sich Zecken ganz natürlich ständig verändern. Die jeweils angepasste Nosode (Nosoden sind homöopathisch aufbereitete Mittel) ist dann im fertigen ZECKI-Spray enthalten.
Bei uns funktioniert das Mittel wunderbar! Entscheidend für die Wirksamkeit ist eine regelmäßige und richtige Dosierung (siehe weiter unten).

 

Für Katzen NICHT geeignete Mittel gegen Zecken

Spot-On-Präparate: Werden in den Nacken der Katze geträufelt. Verteilen sich von dort selbst auf der ganzen Haut. Spot-On-Präperate enthalten Nervengift um Zecken abzutöten. Doch die Wirkstoffe vergiften auch gleichzeitig Deine Katze.

Sprays: Werden auf die ganze Körperoberfläche der Katze gesprüht. Sprays sind nicht nur unangenehm für die Katze sondern enthalten auch viel Chemie und ätherische Öle, die zu Vergiftungen und Unverträglichkeiten bei der Katze führen können.

Shampoos: Mal davon abgesehen, dass auch Shampoos chemische Inhaltsstoffe haben – das Baden von Katzen ist, abgesehen von Ausnahmefällen, unnötig und für die meisten Katzen eine Quälerei. Häufiges Baden ist nicht nur unangenehm für Katzen sondern bringt auch das natürliche Gleichgewicht von Haut und Fell durcheinander. Daher ist die Verwendung von Shampoos als Anti-Zeckenmittel nicht geeignet.

Halsbänder: Auch hier ist in der Regel Chemie pur enthalten. Es gibt allerdings auch z.b. Halsbänder aus Bernstein. Angeblich soll der harzige Geruch Zecken abschreckecken. Die Wirkung ist zwar nicht bestätigt, klingt aber interessant. Dennoch teste ich dieses Mittel nicht, denn: Katzen sollten kein Halsband tragen, da dieses einige Risiken mit sich bringt. Katzen können mit einem Halsband in der Natur hängen bleiben und sich ernsthafte Verletzungen zuführen oder sogar ersticken!

Ätherische Öle: Im Internet liest man immer wieder, dass ätherische Öle wie z.B. Teebaum- oder Schwarzkümmel-Öl ein wirksames Mittel gegen Zecken sein sollen. An Katzen dürfen ätherische Öle aber keinesfalls angewendet werden, da sie für sie sehr giftig sind! Daher unbedingt auch Abstand von zugelassenen Zeckenmitteln wie cdVet ZeckEx SpotOt halten. Diese enthalten genau solche Öle!

 

And the winner is…

Zeckenschutz für Katzen Zeckenspray ZECKI- ZECKI!

Auf Zecki bin ich aufmerksam geworden, als davon mal vor Jahren eine Katzenhalterin in einem Forum schrieb. Also habe ich es zum testen bestellt und ausprobiert.

ZECKI bekommt man exklusiv bei der Firma Naturburg*, einem familiengeführten Online-Unternehmen für Natur und Gesundheit aus Niedersachsen. In den eigenen Online-Shops erhält man natürliche und pflanzliche Produkte für Mensch und Tier. ZECKI wird von den Heilpraktikern der Firma Johannes-Wasser für Naturburg hergestellt.

Es handelt sich hier um einen energetischen Zeckenschutz für Tiere aber auch für Menschen. „Natürlicher Energieaufbau für Mensch und Tier“. Klingt esoterisch…wirkt aber! Ich weiß nicht wie genau es funktioniert, aber es funktioniert 😄
Ich nehme an, dass Informationen aus toten Zecken entnommen werden um daraus ein Anti-Zeckenmittel zu entwickeln. Für mich wäre dies eine logische Erklärung.

➟ ZECKI gibt es als 50 ml Flasche oder direkt als 2x 50 ml zu kaufen.

Anwendung aut Hersteller: 1 – 3 Zecki Sprühstöße täglich direkt ins Maul oder ins Wasser / Futter geben.
Meine Empfehlung: Täglich 1-3 Sprühstöße auf EL geben und etwas Leckerchenpaste (z.B. Malzpaste) dazugeben. Dann den Katzen zum Ablecken reichen. So ist gewährleistet, dass die Katzen das Zecki auch täglich aufnehmen. Bei uns funktioniert dieses Vorgehen hervorragend.

Meine Miezen sind seit der regelmäßigen Gabe von ZECKI nahezuh parasitenfrei. Eine Garantie und einen 100% Schutz gibt es vermutlich mit keinem Zeckenmittel, aber ZECKI hat die bisher beste Wirkung erzielt.

Zeckenschutz für Katzen - Gute Zeckenzange aus Stahl

Wenn sich dann doch mal eine Zecke auf einer Katze verirrt, wird diese von mir mit einer hochwertigen Zeckenzange aus Stahl entfernt.

Die Entfernung fällt leicht, indem man eine Zange auswählt, die einen Kreuzmechanismus hat.
(Länge der Zange: 13,5 cm)

 

Was sonst noch helfen kann

Zecken werden von den Gerüchen von Mensch und Tier angelockt. Es liegt also an der individuellen Ausdünstung, wie lecker Zecken Deine Katze finden. Durch ein starkes Immunsystem und die richtige Ernährung kann man hier etwas entgegenwirken.

Wenn Du die folgende Aspekte berücksichtigst, ist es gut möglich, dass Deine Katzen weit weniger von Zecken befallen wird, als Artgenossen:

1) Eine artgerechte Ernährung 

2) Vermeidung von chemischen Belastungen wie z.B. Impfungen und Wurmkuren [nähere Infos dazu folgen bald in einem seperaten Blog-Artikel!)

3) Stressreduzierung

4) Katzengerechte Wohnungshaltung – diese trägt zum Wohlbefinden Deiner Katze bei

 

 

Fazit: Am besten sind Zeckenmittel die zeckenabweisend (reppellierend) wirken, sodass sich die kleinen Viecher erst gar nicht festbeißen. Zudem hilft eine gesunde, katzengerechte Ernährung. Wenn Deine Katze ausgeglichen ist und sich wohl fühlt, kann dies zudem Zecken abhalten.

Für welches Zeckenmittel Du Dich auch entscheidest (Ich empfehle ja wirklich ZECKI*) – Deine Katzen sollten zusätzlich regelmäßig auf Zecken untersucht werden. Bevorzugt saugen sie sich im Halsbereich fest. Auch am Anus, zwischen den Barthaaren, am Auge und in den Ohren habe ich sie schon entdeckt.

 

 

Du hast noch Fragen? Schreib mir einfach eine E-Mail.

Alles Liebe,

Sakura

 

[WERBUNG! Dieser Blog Beitrag spiegelt meine Meinung und Erfahrung wieder. Ich werbe aus Überzeugung für Produkte anderer Unternehmen. Ich habe für die Produkttests kein Geld erhalten.

*Alle mit Sternchen gekennzeichneten Links sind Affiliate-Links. Wenn du auf so einen Affiliate-Link klickst und über diesen Link einkaufst, bekomme ich von deinem Einkauf eine Provision. Für Dich verändert sich der Preis nicht.]

 

 

¹ ² Quellen:
Tierheilpraxis Susanne Traubach

Hounds And People

Wissenschaftler stufen Glyphosat als krebserregend ein

Floh- & Zecken-Schutzmittel für Hunde: Wie schädlich sind die Nervengifte darin?

Tierärztliches Institut für angewandte Kleintiermedizin

Veröffentlicht in Allgemein

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