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Katzen aus dem Tierheim oder vom Züchter?

Katzen aus dem Tierheim – die bessere Wahl

[Der nachfolgende Beitrag gilt auch für Hunde, Kaninchen & Co]

Endlich ist es soweit: Die eigenen Katzen sollen her oder es wird ein Partner für Miezi gesucht. Der richtige Weg ist jetzt das Tierheim oder die Tierschutzorganisation und nicht der Züchter 🙂

Es gibt zahlreiche Katzen im Tierheim, die ein trauriges Leben hinter sich haben. Deutschland hat eine hohe Zahl an Streunerkatzen, die elendig im Versteckten leben.

Wieso einen Züchter darin bestärken, noch viele weitere Katzenkinder zu „zeugen“, obwohl so viele liebe Tiere dringend ein Zuhause suchen? Wieso ein Lebewesen „kaufen“ statt es zu adoptieren? Auch im Tierheim findet man tolle Charaktere, die dazu auch noch unglaublich dankbar sind. Im Tierheim kann man ein passendes Partnertier für seine Katze finden. Die Auswahl ist riesig! Auch Baby-Kätzchen gibt es hier jedes Jahr in großer Menge.
Das alle Katzen im Tierheim verhaltensgestört sind, ist ein Vorurteil welches sich oft nicht bestätigt.

„Bei der Katze aus dem Tierheim weiß ich aber nicht, was ich bekomme. Das Risiko möchte ich nicht eingehen“

Dieses Argument habe ich schon oft gehört. Doch auch bei Rassekatzen weiß man niemals genau, wie die Katzen am Ende sind. Da können der Stammbaum und die Zuchteigenschaften noch so vielversprechend sein. Es gibt auch dort niemals eine Garantie. Ganz im Gegenteil: Beim Züchter geht es leider sehr oft nur ums Geld und nicht um das Wohle der Tiere.

„Nein, ich kenne einen Züchter der macht das aus Tierliebe!“

Unserer Meinung nach, passen Tierzucht und Tierliebe nicht zueinander. Wie kann man Katzen aus Tierliebe „züchten“, wenn man weiß wie viele Katzen in Deutschland kein Zuhause haben und dringend einen Vermittlungsplatz suchen? Für jede Katze, die „gekauft“ wird, nimmt man einem Tier aus dem Tierheim die Chance auf ein neues Zuhause.

Katzen können auch beim nettesten Züchter völlig falsch behandelt werden und durch Missbrauch Traumata erleben, die den Charakter prägen.
Auch habe ich leider schon oft in Betreuungen mitbekommen, dass Katzen der Zucht halber Missbildungen oder Einschränkungen haben. Teilweise unbeabsichtigt (durch Inzucht oder Mutationen), oft mit Vorsatz. Probleme entstehen, da bestimmte Merkmale wie z.B. Haarlosigkeit mit Absicht heran gezüchtet werden. Diese Modifizierungen bei Haustieren ist heute Gang und Gäbe und verursachen den Tieren ein unangenehmes Leben. Qualzuchten sollten unserer Meinung nach nicht gefördert werden.

Katzen vom Züchter können übrigens genauso Verhaltensstörungen oder Krankheiten haben wie Katzen aus dem Tierheim. Im Tierheim werden Katzen jedoch durchgecheckt und medizinisch behandelt, sodass sie keine Krankheitserreger oder ähnliches mit einschleppen. Weiterhin sind Katzen aus Tierheimen in der Regel bereits gechippt und kastriert.

Ich bin mir sicher, dass Du in einem guten Tierheim wie z.B. im Tierheim Castrop-Rauxel genau den richtigen Fellfreund für Dich finden kannst. Die Mitarbeiter können Dich gut beraten und bestens einschätzen, welche Katzen zu Dir passen.

Übrigens: Es gibt auch im Tierheim immer wieder beliebte Rassen wie z.B. Norwegische Waldkatzen. Die „Wunschkatze“ findet man also auch im Tierschutz bestimmt. 🙂

Hier findest Du noch mehr Infos.

 

Alles Liebe,

Sakura

 

[Dieser Blog Beitrag spiegelt lediglich meine Erfahrung wieder. Unbezahlte Werbung!]

Veröffentlicht in Allgemein

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