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Katzen adoptieren – Tipps & Checkliste

Katzen adoptieren – Tipps & Checkliste

Katzen adoptieren – der erste Schritt ist getan!
Du hast Dich dazu entschieden Katzen bei Dir aufzunehmen? Das finde ich großartig! 🙂
Mit diesem Blog-Beitrag möchte ich Dich dabei unterstützen, gut vorbereitet zu sein und alles Wichtige planen zu können.

Ob Du ein Anfänger bist und zum ersten Mal Katzen adoptieren möchtest, oder einfach nur dazu lernen willst – die richtige Vorgehensweise ist wichtig. Niemals sollte man ein Lebewesen spontan und unüberlegt zu sich holen. Sei Dir bitte bewusst, dass Du mit der Adoption einer Katze eine verbindliche Beziehung eingehst, die oftmals 20 Jahre andauern kann.

Was Du brauchst, damit sich Katzen bei Dir wohl fühlen, findest Du in meiner nachfolgenden Checkliste.

8 Tipps, die Du vor der Anschaffung einer Katze beachten solltest:

 

1) Die wichtigste Frage, die Du Dir vor der Anschaffung von Katzen stellen solltest: Habe ich ausreichend Zeit für ein Haustier?

Katzen sind laut Vorurteilen die passenden Gefährten, wenn man ein einfaches Haustier haben möchte, für welches man nicht viel Zeit und Arbeit aufwenden muss. Dem ist jedoch nicht so!
Eine Katze benötigt nicht weniger Zeit und Zuwendung als ein Hund.
Katzen sollten meiner Meinung nach nicht länger als 5-6 Stunden am Tag alleine sein.
Wenn Du keine erwachsenen Katzen bei Dir aufnehmen möchtest, sondern lieber Kitten, sei Dir bewusst darüber, dass diese wesentlich mehr Zeit in Anspruch nehmen. Du solltest hier einiges an Erziehung leisten und das kann gerade für Anfänger sehr nervenaufreibend und zeitintensiv sein.

2) Sind Deine Wohnräumlichkeiten groß genug?

Zwei Katzen sollten mindestens 60 qm² zur Verfügung haben und eine katzengerechte Wohnflächenausstattung bekommen. Welche das ist, findest Du in meinem anderen Blog-Beitrag „Wie viel Platz brauchen Katzen?„.
Wichtig: Es sollte ein eingenetzter Balkon, eine Terrasse oder mindestens ein abgesichertes Fenster für Deine neuen Mitbewohner verfügbar sein.

3) Bist Du finanziell abgesichert und kannst alle Katzen-Kosten bezahlen?

Neben Futter, Toilettenstreu und die Kosten für diverse Katzenartikel wie Kratzbäume und Katzentoiletten, sollte man immer den Faktor „Tierarzt“ im Hinterkopf haben.
Jährliche Gesundheitschecks sind notwendig, zudem kann eine Katze chronisch krank werden, bei der jede Menge Folgekosten entstehen können. Geld sollte bei dem Zusammenleben mit Lebewesen keine Rolle spielen.

4) Immer zwei Katzen – Einzelhaltung nur in Ausnahmefällen

Katzen sollten nicht alleine gehalten werden. Daher solltest Du direkt zwei Katzen, die sich im Tierheim vielleicht schon befreundet haben oder Geschwister sind, adoptieren. Die Einzelhaltung ist normalerweise nicht artgerecht. Warum dem so ist, erfährst Du hier.
Wenn Du zwei, sich fremde Katzen, zusammenführen möchtest, sollte unbedingt einiges beachtet werden. Man kann zwei Katzen nicht einfach aufeinander los lassen!
Wie eine korrekte Zusammenführung ablaufen sollte, erkläre ich Dir in meinem Blog-Beitrag „Zusammenführung von Katzen„.

5) Katzen Gesundheit nicht aus dem Blick lassen.

Jährliche Gesundheitschecks (vor allem von den Zähnen) beim Tierarzt solltest Du einplanen.
Diese sollten so selbstverständlich wie bei uns Menschen sein. Habe zudem ein Auge auf allgemeine Veränderungen und die Fell- und Krallenpflege Deiner Katze. Eventuell musst Du hier nachhelfen (z.B. bei Langhaarkatzen).
Auch bei der täglichen Reinigung der Katzentoiletten kann man viel über den Gesundheitszustand seiner Katzen erfahren. Ist der Kot oder Urin verändert oder bleibt aus, können dies erste Anzeichen von Schwierigkeiten sein.

6) Anschaffung für die Katzen

Deine Mitbewohner benötigen einiges an Equipment, bevor sie einziehen. Folgende Erstaustattung solltest Du vorab kaufen:
Katzentoiletten (Ohne Haube! Immer eine Katzentoilette mehr, als man Katzen hat. Absolutes Minimum sind 2 Katzentoiletten). Stelle diese an ruhigen, aber leicht zugänglichen Orten auf.

Katzenstreu (Nicht staubend und ohne Duft!)

Näpfe fürs Futter (Optimalerweise aus Keramik oder Glas. Bei Plastik nimmt das Futter Geruch und Geschmack vom Material auf). Jede Katze sollte einen eigenen Napf haben!

Näpfe fürs Wasser (Ebenfalls aus Keramik oder Glas). Optimalerweise kaufst Du direkt einen Katzenbrunnen dazu. Die Wasserstellen sollten fernab vom Futter und von den Toiletten stehen!

Katzenfutter (Bitte hochwertig und artgerecht. Welches Futter das ist, findest Du hier)

Transportbox (Groß und qualitativ hochwertig, keine Weidenkörbe!). Die Transportbox sollte von Anfang an in die Wohnung eingebunden sein, damit Deine Katzen diese als Liegebox nutzen können und keine Angst davor haben.

Kratzbäume und Kratzmöglichkeiten. Worauf Du achten solltest und welche Produkte ich Dir empfehlen kann, findest Du in meinem Blog-Beitrag „Katzengerechte Wohnungshaltung„.

Spielzeug. Oftmals sind schon ganz einfache Dinge aus dem Haushalt wie Schnürsenkel, Pappkartons oder Weinkorken echte Highlights 🙂 Zum Thema „Beschäftigung für Katzen“ kann ich Dir auch noch einige Tipps und Produktempfehlungen geben.

7) Alten Katzen ein Zuhause schenken

Wenn Du alte Katzen adoptieren möchtest, solltest Du einige Besonderheiten beachten. Schau hierzu doch mal in meinem ganz speziellen Beitrag zum Thema „Alte Katzen“.

8) An den Katzensitter denken

Wer kann sich um Deine Katzen kümmern, wenn Du in den Urlaub möchtest oder ins Krankenhaus musst? Hast Du jemanden, der die Katzen täglich versorgen kann?
💜Ich stehe Dir hier gerne langfristig als Partnerin zur Seite und hege- und pflege Deine Miezen in Deiner Abwesenheit.

 

Zum Abschluss: Bitte suche Dir passende Katzen im Tierheim oder aus dem Tierschutz. Warum das „Kaufen“ einer Katze vom (Hobby-)Züchter keine gute Idee ist, erläutere ich hier.

Mit meiner Checkliste bist du nun gut vorbereitet, wenn Kätzchen bei dir einziehen sollen.

Sehr gerne kannst Du Dich bei mir melden, wenn Du noch unsicher bist oder weitergehende Hilfe benötigst.

 

Alles Liebe,

Sakura

 

 

Veröffentlicht in Allgemein

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