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Katzen sind keine Einzelgänger

Katzen tragen das Klischee mit sich, dass sie gerne unabhängig sind und alleine durch ihr Revier streifen. 
Katzen sind keine Einzelgänger.
Eine Katze möchte nicht 8 Stunden oder länger alleine zuhause sein. Katzen brauchen einen Sozialpartner. Dies ist enorm wichtig für ein gesundes und zufriedenes Katzenleben. Die Haustiger suchen nicht nur Körperkontakt, Katzen untereinander lecken sich gegenseitig, leben ihre Jagdbedürfnisse zusammen aus und spielen miteinander. Soviel wir Menschen uns auch mit ihnen beschäftigen, einen Artgenossen können wir niemals ersetzen. 

Daher sollte eine Katze in der Regel niemals alleine gehalten werden! Kein Mensch kann alle sozialen und katzentypischen Bedürfnisse erfüllen. Ein fehlender Partner kann bei einer einzeln gehaltenen Katze sogar zur Verhaltensstörungen führen. Katzen vereinsamen! Der Aufwand für uns Menschen ist übrigens mit zwei Katzen nicht wesentlich höher.

Wer seiner Katze keinen Katzenfreund ermöglichen kann, der sollte zumindest seiner Katze Freigang nach draußen gewähren. Dort kann die Katze auf andere Katzen treffen und wichtige Verlangen wie z.B. andere Katzengerüche und Katzen Kommunikation erleben.

Meine Katze ist lieber Einzelkatze

Selbstverständlich gibt es aber auch Katzen, die lieber für sich sind und über eine Partnerkatze nicht glücklich wären. Doch dies sind oft Ausnahmefälle und haben vor allem damit zu tun, welche Früherfahrungen sie als Kitten gemacht haben. Aber auch der individuelle Charakter der Katze spielt hier eine große Rolle. Denn auch unter Katzen gibt es „Misanthropen“ 😉 Doch für beide Fälle gilt, dass sie nicht der Regel entsprechen.
Also am besten einfach ausprobieren!

Welche Partnerkatze?

Optimal ist es, von Anfang an zwei Katzen zu holen, da eine spätere Zusammenführung nicht leicht ist (Die aber mit der richtigen Vorgehensweise gut klappen kann). Hierzu findest Du weitere Infos auch in meinem Blog-Beitrag.
Wichtig ist, dass das Alter immer ähnlich ist. Beispielsweise sollte eine 3jährige Katze einen Partner bekommen, der 3-5 Jahre alt ist. Nicht ideal wäre z.B. eine ältere, Senioren Katzen, die mit einem einzelnen Baby Kätzchen zusammen lebt. Ältere Katzen genießen gerne ihre Ruhe und sind von aufgedrehten, verspielten Kitten schnell genervt. Abhilfe schafft ihr, direkt zwei Kitten zu nehmen. Die beiden Kleinen können wunderbar miteinander toben, während die ältere Katzen sich zurück ziehen kann. Bitte ebenfalls keine unkastrierten Kater zueinander setzen. Dies wird sehr wahrscheinlich zu Problemen führen.
Das Geschlecht an sich spielt bei kastrierten Katze keine zwingende Rolle, es ist aber oftmals passender, wenn man Weibchen + Weibchen oder Männchen + Männchen vergesellschaftet. Kater haben eine andere Spielart als Katzen, daher verstehen sich „Jungs, die sich raufen können“ meistens besser als ein Junge und ein Mädchen. 

In jedem Fall ist neben dem Alter aber das Temperament entscheidend. Hier sollte man schauen, dass man einen ähnlichen Charaktertyp zur bestehenden Katze auswählt. Wenn beide ähnlich ticken, kann die Freundschaft beginnen!

 

Und nicht vergessen: Die Zuneigung, die Du von den Samtpfoten bekommst, verdoppelt sich mindestens.

 

Du hast noch Fragen? Gerne stehe ich Dir zu Verfügung.

Alles Liebe,

Sakura

 

[Dieser Blog Beitrag spiegelt lediglich meine Erfahrung wieder. Unbezahlte Werbung!]

Veröffentlicht in Allgemein

2 Kommentare

  1. […] Das wichtigste: Die Katzen sollten zueinander passen! Wichtiger als das Geschlecht ist hier das Alter. Zu einer älteren, ruhigen Katze sollte man kein quirliges Katzenbaby setzen. Das Alter der beiden Katzen sollte ähnlich sein. Nähere Infos zum Thema Partnertier findest Du auch in unserem Artikel „Katzen sind keine Einzelgänger“. […]

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